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eigene Meinung geht garnicht

Dies und Das und JenesPosted by Checinski Sun, March 30, 2014 13:23:47
Eine eigene Meinung, also das geht gar nicht.

Schon gar nicht, wenn die breite Masse anders denkt. Schließlich sind wir hier in einem freien Land und da darf die Masse frei sagen was sie denkt, bzw. zu was sie denkend gemacht wird.

Es kann einfach nicht angehen, dass wenige Denkende, pardon ich meine Andersenkende, frei ihre Meinung äussern. So geschehen ganz aktuell wieder einmal durch Frau Lewitscharoff, die sich einfach traute, ihre Meinung kund zu tun.

Wäre heute Steinigung noch möglich, wäre sie jetzt tot. So allerdings, versucht man sie "nur" mundtot zu machen. Menschen wie Frau L. sind mutig, trauen sich offen zu ihrer Meinung zu stehen, vielleicht auch einmal ein wenig in der Wortwahl mehr als eindrücklich, aber doch den Kern der Dinge treffend. Zack, schon hagelt es. Hach wie schön, ein freies Land.

Da darf man Menschen kreieren nach Herzenslust, ein bisschen mehr von diesem und vielleicht ein wenig weniger von diesem und schon entsteht ein Mensch nach Maß.
Ach ja, und natürlich dürfen Lesben und natürlich auch Schwule ein Kind adoptieren oder besser noch eines vielleicht sogar vom besten Freund oder Freundin machen lassen. Nein, lieber Leser, natürlich nicht natürlich, also von Mensch zu Mensch, sondern der darf dann in einem Räumchen mittels Bildchen Gefühle kriegen, die dann gezielt abgestoßen werden um dann gezielt von Menschen in weißem Kittel in ein Empfängermedium (in das dem Körper entnommene Ei) gespritzt zu werden. Künstliche Befruchtung mit viel Liebe, vielleicht noch nicht jetzt aber sicher später für das Kind - hoffentlich.

Es muß ein berauschendes Gefühl für solch einen neuen Erdenbürger sein, zu wissen, Vater und Mutter sind hypothetisch und der Start im Leben begann im Labor. Und nun darf ein solch beflügelter Mensch auch noch mit zwei Frauen (oder zwei Männern) aufwachsen. Toll, sage ich nur und hoffentlich, hoffentlich wird am Ende nicht ein Tollhaus notwendig....

Und richtig frei sind wir ja, seit wir wissen, daß Schwule und Lesben normal sind, zwar nicht biologisch, aber mit so viel Gewalt normal, dass man jetzt sogar vor den Kadi gezogen werden kann, traut man sich etwas anderes zu behaupten. Das nämlich ist seit kurzem gleichzusetzen wie Rassismus und antirassistische Bemerkungen.
Mal so ganz nebenbei ist das ein interessanter Gedankengang. Das bedeutet nämlich im Umkehrschluß, dass Schwule und Lesben als Rassen eingestuft werden. Hups... und mittels neuer Zustimmung aus dem europäischen Parlament (Lunacek-Bericht) sind sie das rein rechtlich auch noch von oben abgesegnet (ich meine nicht eine göttliche Instanz lieber Leser).
Und damit diese im Kern nicht fortpflanzungsfähige Rasse (wie wir wissen geht rein biologisch Männlein/Männlein oder Weiblein/Weiblein nicht) sich auch ordnungsgemäß fortpflanzen darf, dürfen diese eben jetzt auch heiraten, Kinder kriegen (also von anderen halt) und so fort.

Mensch quo vadis?


Man darf die Mehrheit nicht mit der Wahrheit verwechseln.

Jean Cocteau







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Was Hänschen nicht lernt - Kinder am Tisch

Dies und Das und JenesPosted by Checinski Sun, January 26, 2014 18:48:59
Bei den Kleinsten fängt es an und bei den Großen steht und fällt so ziemlich alles wenn man die

Essensmanieren

betrachtet.


Spätestens bei Ihrem ersten Date, beim ersten Essen, sieht eine Frauen, ob der Mann in spe für ein weiteres Treffen in Frage kommt oder nicht. Es geht hier nicht um einen pikfeinen Auftritt, um ein Lokal hoher Preisklasse oder überaus charmantes Gespräch. Nein es fängt ganz klein an. Beim Besteck und Armhaltung. Greift ein Mann wie ein Bauer das Besteck (sorry an alle Agrarökonomen, aber dieser Begriff hat sich eingebürgert) oder hält Messer und Gabel ordentlich, schafft aber nicht, die Arme vom Tisch zu heben. Punkt. Das wars.
Das gleiche gilt übrigens auch umgekehrt. Ja, es gibt immer wieder auch Frauen, die das schaffen.

Von etwaigen Geschäftsessen oder auch einer Betriebsfeier, und womöglich noch Sitzplatz in der Nähe des Chefs, ganz zu schweigen.

Es fängt bei den Kindern an! Warum schaffen es immer weniger Eltern, ihren Kindern das ordentliche Halten von Messer und Gabel beizubringen? Was fällt ihnen so schwer, den Kindern zu lehren, dass das Essen nicht abgestützten Armen zum Mund geführt wird?

Zeitmangel wäre eine Ausrede. Aber irgendwie auch nicht plausibel, greift nicht. Essensmanieren sind kurz erklärt und leben vorrangig vom Vorleben.


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Aus eigener Erfahrung - Vorbild funktioniert immer

Im Laufe meiner Kindererziehungsjahre habe ich viele Freunde meiner drei Kinder bei uns am Tisch sitzen gehabt. Gut die Hälfte ist in punkto Tischmanieren gnadenlos durchgefallen.
Natürlich war es vor allem bei meinem pubertierenden Mittleren nicht immer leicht, die Gebetsmühlen beim täglichen Essen in punkto Besteck- und Armhaltung drehen zu lassen. Auflehnung funktioniert hier recht gut :-).
Aber, es hatte gewirkt. Ich hatte "gewonnen". Das merkte ich an dem Tag, an dem er von seinem Freund zur Konfirmation und Essen danach eingeladen wurde. Wieder zuhause erzählte er von der Feier und war völlig entsetzt über die Mutter seines Freundes.
"Mamma, das hättest du sehen sollen, wie die gegessen hat, wie ein Bauer. Die hat die Arme nicht vom Tisch gekriegt und den Kopf direkt vorm Teller gehabt" (Ich muß dazu sagen, dass diese Leute zum normalen Mittelstand gehörten.)
Soviel zu Gebetsmühlen und Vorbildern.

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Lehren Sie Ihren Kindern so früh wie möglich, am besten gleich von Anfang an gute Essensmanieren. Was in Fleisch und Blut übergeht, muß später nicht krampfhaft Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Ein entspanntes Essen in der Öffentlichkeit trägt zum Selbstbewußtsein und einen guten Eindruck gegenüber Dritten ausschlaggebend bei.


Hier noch ein paar Basics für Ihre Kids


- Servietten. Nutzen Sie immer auch zuhause Servietten. Dann geht das Ihren Kindern gleich ins Blut über. Die Serviette gehört iwährend des Essens mmer auf den Schoß und nicht marmeladeverklebt neben den Teller. smiley

- Wenn Brot herumgereicht wird oder auch wenn vom Brotkorb, der auf dem Tisch steht selbst ein Stück genommen wird. Ihre Kinder sollten frühzeitig lernen, gerade schon zuhause: was angefaßt wird, wird auch genommen.

- Mit den Fingern essen sollten Ihre Kinder am Tisch möglichst nie. Es gibt hübsches Babybesteck, nutzen Sie dies.
Übrigens auch Hähnchen ißt man nach Möglichkeit nicht mit den Fingern. Wenn Sie es schaffen, gewöhnen Sie sich das zuhause auch selber ab. Es erspart nicht nur Ihnen ein Mittelalter-Feeling, sondern auch sonst viel Sauerei. Das gleiche gilt auch für das Lokal. Sollte dort ein Schälchen mit Zitronensaft oder sog. Erfrischungstüchern bereitgestellt und der Hühnchenkeule am Knochen mit einer Alufolie verpackt sein, können Sie sich ans Manuelle wagen. Besser ist, Sie lassen es ganz.

- Vor dem Essen Händewaschen. Und ganz generell. Immer, immer wenn Sie nachhause kommen, sollte Ihr erster Gang ins Bad sein.

- Gläser mit Stil werden auch immer DORT angefaßt und nie am Glas selbst. Natürlich trinken Sie nicht täglich aus Gläsern mit Stil. Aber Sie können immer wieder etwas Stil und Glanz einkehren lassen. Auch eine Kerze auf dem Tisch und schön gefaltete Servietten wenigstens an Sonntagen. Das lieben Ihre Kleinen genauso und können wenn sie groß sind, in ihren Erinnerungen davon zehren.smiley

Und dann natürlich noch:

nicht mit vollem Mund reden
nicht hastig essen, beim Essen ist man nicht auf der Flucht
Kinder müssen fragen, ob Sie sich vom Tisch ggf. vorzeitig entfernen dürfen
Körpergeräusche sind zu vermeiden
Kein Spielen an den Haaren - was besonders junge Mädchen am Tisch oft gerne tun

Aus Kindern werden Leute, sorgen Sie also schon früh dafür, dass weder Sie noch Ihre Kinder sich später schämen müssen.
Die erste und beste Schule fürs Leben beginnt : ZUHAUSE






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Feliz navidad - jamon

Dies und Das und JenesPosted by Checinski Fri, December 13, 2013 21:37:08

Feliz Navidad

"Feliz Navidad" und "man gönnt sich ja sonst nichts" hat mein Liebster zu mir gesagt als ich mit großen Augen auf unseren Küchentisch glotzte. Da stand aufgespießt auf der einen Seite und aufgegabelt auf der anderen ein Riesenstück Fleisch, ein vertrocknetes, direkt vor mir. Ein Prachtstück von Hinterhand mit Endstück des Paarhufers.

Ein spanischer Jamon, der Serrano. Ein Stück Urlaubsfeeling oder zumindet Erinnerung steht nun auf unserem Tisch, am Bodensee. Waren wir doch in diesem Sommer nach Andalusien geflogen, in das Land meine Vaters. Mein Liebster war zunächst überrascht, nicht an jeder Ecke eine Paella nach geworfen zu bekommen und dann im harmonischen Abgang doch hoch erfreut, den Serrano als neues Feinschmeckererlebnis für sich gewonnen zu haben. Was saßen wir nicht abends im Lokal um die Ecke, bei lauen Sommerabenden und genossen ihn, den der sonst an der Decke hing, dort im Lokal.
Kurz darauf dämmerte und wir kauften natürlich Geschnittenen, um ihn dann in unserer Ferienwohnung gemütlicher und günstiger zu kosten. Gut, ich will ehrlich sein, wir schlugen uns abends gemütlich die Bäuche voll mit Serrano, queso und Wein.

Requerdos....
y feliz navidad



Ronda - Andalusien





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Tip des Tages

Dies und Das und JenesPosted by Checinski Wed, November 06, 2013 07:23:58


Die Empfehlung des Tages für Sie:

Adolf Freiherr Knigge,
ein Mann mit Charisma, von angenehmen Wesen, gutem Charakter und denkender Mensch - so erzählt ein Zeitgenosse.
Seine bekanntes Werk "über den Umgang mit Menschen" ist heute genauso aktuell
und wichtig wie zu seiner Zeit.

Sie erfahren umfangreiches mehr auf der Seite: www.knigge.de









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