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Rosmarin - Portrait

GesundheitPosted by Checinski Sun, June 08, 2014 12:06:29
Rosmarin,

eine absolut tolle Pflanze, die es in sich hat.
Im Garten ist sie pflegeleicht und wächst sicher zur schönen Größe heran. Außer natürlich man schafft es, sie in an einem schattigen und nassen Plätzchen förmlicher versumpfen zu lassen.

Auffallend ist zunächst ihr typischer Geruch, den sie beim Verreiben der spitzen Blättchen verströmt. Er wirkt auf alle Fälle sehr belebend. Typisch ist natürlich auch der Geschmack, den sie verleiht, wenn zum Essen beigefügt. Aber Vorsicht, Rosmarin ist sehr präsent und schnell kann das ganze Essen "rosmarinisiert" sein.

Die stark belebende Wirkung von Rosmarin nutzen diejenigen gerne, die keinen Kaffee vertragen. Ein oder zwei der lanzettlichen Blättchen genügen für eine Tasse Aufguß. Ich kann nur empfehlen, dies einmal zu probieren und selbst zu erfahren.

Wenn Sie sich geschwächt und schlapp fühlen, wenn Ihnen fröstelt, dann nehmen Sie doch ein Rosmarinbad. Und zwar ein ganz natürliches. Die Badewanne lassen Sie zu einem überdimensionierten Teebad werden. Einfach zwei oder drei 10 cm lange Rosmarinzweige gleich zu Beginn des Wassereinlasses ins Bad legen, am Ende einige Schuß Milch dazu, und dann hinein ins Wellnessbad. Milch verteilt die ätherischen Öle besser am und in den Körper. Genießen Sie nicht viel länger als 10 - 15 Minuten das warme Bad. Sie werden staunen, wie gut es Ihnen danach geht. Rosmarin hat die Kraft, Kraft zu verleihen.

Grundsätzlich hilft und bessert Rosmarin alles Leiden, die mit Verkrampfung und somit Blockaden einhergehen. Rosmarin hilft, Schwere zu überwinden.

kurz gesagt:

bei

- Erkältungskrankheiten
- zur allgemeinen Anregung und Durchblutungsförderung
- Rückenverspannungen und Krämpfen bei Sportverletzungen, Wadenkrämpfen
- tiefem Blutdruck
- Erkältung der Unterleibsorgane (gut sind hier Rosmarinsitzbäder)
- rheumatischen Erkältungen
- als Kaffee-Ersatz


Sie haben immer noch keinen Rosmarin in Ihrem Garten? :-)
Sie haben gar keinen Garten? Dann pflanzen Sie doch in einen Ihrer Blumenkästen. Die haben Sie auch nicht? Dann eben an einen sonnigen Fensterplatz.

Das besondere Rezept für eine Rosmarin-Kur:

Rosmarin-Wein

Sie setzen ca. 10 g Rosmarinblätter in Weißwein an.
1 Woche stehen lassen.
Danach abseihen und
täglich 1 kleines Glas trinken.











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Vom Älterwerden...

Dies und Das und JenesPosted by Checinski Tue, May 13, 2014 07:31:59
Vom Älterwerden

"Erkenne dich selbst"

Epiktet

Wenn wir nicht vorher gehen, haben wir die Ehre, das Vergnügen oder die Aufgabe älter zu werden. Irgendwann, meistens so um du 60, sagte mir meine Freundin, fängt das an mit dem älter werden. Meine Freundin ist heute 77 Jahre alt und somit weiß sie wovon sie spricht, denke ich. Das Älter werden fängt manchmal schon früher an, meist so kurz nach dem 40. Geburtstag, wenn Sie plötzlich Ihr Buch mit ausgestrecktem Arm halten oder dann wenn Sie die ersten Falten auf Ihrem Dekolleté bemerken, wenn Sie Fältchen um ihre Lippen sehen, die sie so vorher nicht hatten.

Ein Krabbelkind erkennt beim Blick in den Spiegel ein Gegenüber aber noch nicht sich selbst. Wenig älter hat das Kind schon Freude am eigenen Spiegelbild. Spätestens in der Pubertät ist der Spiegel Schönheitsberater, Freund oder Feind und unverzichtbar auf der Bühne des Lebens. Das zieht sich durch die kommenden Jahre. Bis der Zeitpunkt der ersten Entdeckungen kommt. Der Falten-Entdeckungen. Plötzlich erkennt man mehr als das Antlitz, plötzlich schaut einem das Leben entgegen. Und plötzlich schaut man anders drein, in den Spiegel und aus ihm heraus.

Und Fragen tauchen auf : „Mein Gott, bist du das? Wo sind nur all die Jahre hin? Da muß ich noch hineinwachsen…“

Bereits in den 40ern findet eine Veränderung statt. Frauen sind nicht mehr in der „Küken-Aufzuchtphase“, sondern beginnen nun, gleich einer Pubertierenden, sich vorzubereiten auf die wechselnden Jahre, die vordergründig körperlich, aber in der Hauptsache eine persönliche Veränderung darstellen. Männer stellen sich in diesem Alter immer häufiger die Frage: War‘s das jetzt? Soll es so für den Rest meines Lebens weitergehen. Es kommt gehäuft zu Trennungen, bei manchen zum zweiten Start, beruflich wie partnerschaftlich.

Keine Angst, Die notwendige Ruhe nach dieser für manche chaotische Zeit stellt sich so um die 50 wieder. Bei einem mehr, beim anderen weniger. Eine Ruhe, die einem sagt: Die Sturm- und Drangzeit ist vorbei, die Findungsjahre hast du hinter dir, beruflich wie emotional. Für Frauen noch einschneidender, denn mit der beginnenden Menopause ist ganz klar: die Zeit des Kinderkriegens und Erziehens also die Zeit der biologischen Fruchtbarkeit ist um. Und nu?

Nun gilt es neues Land zu betreten und zum Blühen zu bringen. Waren wir vorher im Grunde immer nur für andere da, haben uns gekümmert und Kind und Kegel, um den Partner, um die Familie und Freundinnen, so ist es in den kommenden Jahren an der Zeit zu lernen, für sich selbst da zu sein, sich anzunehmen, sich zu pflegen und ganz wichtig: sich von äußeren Zwängen zu befreien. Für diesen Weg bedarf es der gewachsenen Reife, der inneren Ruhe und eines offenen Verstandes. Man erkennt u. U. erst jetzt seine wahre Bestimmung. Man lernt in den folgenden Jahren, sich anzunehmen und sich nochmals neu zu definieren.

Hier finden wir auch den tieferen Sinn von Epiktets Spruch: „Erkenne dich selbst“.

Alles hat seine Zeit und das Alter ist genau für diese Zeit prädestiniert, ich möchte sagen vorgesehen.

Natürlich ist es anfangs nicht einfach, einzugestehen, daß eben keine Nächte mehr durchgetanzt werden können, das Sport anstrengender wird, das einen Zipperlein plagen und man mit dem Musikgeschmack nicht mehr mit der Jugend gleichziehen kann und auch nicht mehr will. Natürlich erkennt man klaren Blickes im Spiegel: Der Körper sah früher anders aus. Irgendwann trägt Frau die Brüste niedriger und Mann den Bauch weiter vorn. irgendwann verlässt Straffheit die Haut und eine gemütliche Faltung stellt sich ein, bei einem mehr, beim anderen weniger, aber sie kommt. Es ist eine Zeit des Verabschiedens und Akzeptierens. Die Endlichkeit war zwar vom ersten Atemzug an ein Teil des Lebens, wird nun aber viel bewusster wahrgenommen. Die Vergangenheit wird als das erkannt was sie ist, ein Teil des schon verstorbenen Lebens. Nichts kann mehr rückgängig gemacht werden, noch einmal so angefangen oder genauso wiederholt werden. Je kürzer die Zeit, die vor einem liegt, desto klarer und intensiver der innere Blick, auch wenn sich schon Altersweitsichtigkeit breit gemacht hat.

Es schält sich eine mehr und mehr vorherrschende Gelassenheit heraus. Die Fähigkeit, Ruhe zu bewahren, bei Dingen, die einen früher noch zum ausrasten gebracht hätten, Ruhe über Themen, über die man früher vielleicht noch stundenlange Diskussionen geführt hätte. Gelassenheit anderen gegenüber und auch sich selbst gegenüber. Und das ist eine immens wichtige Entwicklung in dieser Zeit.

Das Leben findet mehr in einem selbst statt. Das hat es schon vorher, aber da war man zu sehr im Außen beschäftigt.

Schwierig wird es nur, wenn die eintretende Ruhe in Einsamkeit umschlägt. Das passiert leider vielen Menschen. Gerade mit den Jahren sind Gespräche, und das Miteinander mit Familie, Freunden oder Bekannten von größerer Intensität und Wichtigkeit. Gerade jetzt verlieren leider immer mehr Menschen auch körperliche Kontakte. Die Kinder sind schon lange selbständig, der Partner hauptsächlich mit sich beschäftigt, vielleicht sogar erkrankt oder vielleicht auch schon nicht mehr präsent. Vielleicht sind Sie gerade Mitte 60 und würden jetzt gerne noch einmal eine Reise unternehmen. Aber mit wem? Vielleicht sind Sie gerade Mitte 70, der Geist fit, der emotionale Herz noch mit Schwung dabei aber Ihr Körper sagt schon zu längeren Spaziergängen nein. Jeder Gang zur Gymnastik oder Massage wird zu einem sozialen Event, weil eben sonst kaum noch einer Zeit für Sie hat. Liebevolle Berührungen finden wenig statt und wenn dann nur noch verordnet durch Massagen, wer sich‘s leisten kann.

Ich will das Alter nicht gebrechlich, hässlich und einsam malen. Viele Ältere sind heutzutage noch richtig fit. Sie organisieren sich in PC-Treffs, sie engagieren sich sozial oder reisen noch hin und wieder durch die Welt. Wer Glück hat, ist in ein intaktes familiäres Netz eingebettet und somit ergeben sich täglich neue Themen. Wie gesagt, wer diese Glück hat – in unserer heutigen Zeit.

Weniger Glück haben die alten Menschen, die sich selbst nicht mehr versorgen können. Sie müssen ihre Eigenständigkeit und die eigenen vier Wände mit allem was ihnen einmal wichtig erschien an der Klinke eines Altenheims abgeben.

„Alt werden ist nichts für Feiglinge“ mit diesem treffenden Titel beschreibt Joachim Fuchsberger in seinem sehr persönlichen Buch seinen Weg ins Alter. Offen geschrieben und amüsant zu lesen übrigens.

...


(Auszug aus meinem im Sommer erscheinenden Buch "Rote Seiten")



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unfrisierte Gedanken Buch des Monats April bei Checinski

Bücher über BücherPosted by Checinski Sat, April 26, 2014 10:11:07

Buch des Monats:


"Sämtliche unfrisierte Gedanken"

von

Stansitaw Jerzy Lec

Über 400 Seiten Scharfsinn in kurzen Sätzen.


Oder wie Marcel Reich-Ranicki sagen würde:

„Wer sich nach Geist, Scharfsinn und Witz sehnt,

dem seien seine Aphorismen empfohlen“


ein Auszug:

Gedanken, die gut sichtbar sind, sind nicht gern gesehen.

Größenwahnsinn: Kinderkrankheiten der Zwerge.

Götter erben voneinander die Eigenschaften und die Gläubigen.

Wiegenlieder für das Kollektiv: Märsche oder laute und lustige Weisen.

„Es wird nie so heiß gegessen, wie gekocht wird“ – trösten die Gegessenen die Gekochten

...
ich schlage vor; kaufen Sie das Buch und es wird den Platz auf Ihrem Schreibtisch nicht mehr verlassen...


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eigene Meinung geht garnicht

Dies und Das und JenesPosted by Checinski Sun, March 30, 2014 13:23:47
Eine eigene Meinung, also das geht gar nicht.

Schon gar nicht, wenn die breite Masse anders denkt. Schließlich sind wir hier in einem freien Land und da darf die Masse frei sagen was sie denkt, bzw. zu was sie denkend gemacht wird.

Es kann einfach nicht angehen, dass wenige Denkende, pardon ich meine Andersenkende, frei ihre Meinung äussern. So geschehen ganz aktuell wieder einmal durch Frau Lewitscharoff, die sich einfach traute, ihre Meinung kund zu tun.

Wäre heute Steinigung noch möglich, wäre sie jetzt tot. So allerdings, versucht man sie "nur" mundtot zu machen. Menschen wie Frau L. sind mutig, trauen sich offen zu ihrer Meinung zu stehen, vielleicht auch einmal ein wenig in der Wortwahl mehr als eindrücklich, aber doch den Kern der Dinge treffend. Zack, schon hagelt es. Hach wie schön, ein freies Land.

Da darf man Menschen kreieren nach Herzenslust, ein bisschen mehr von diesem und vielleicht ein wenig weniger von diesem und schon entsteht ein Mensch nach Maß.
Ach ja, und natürlich dürfen Lesben und natürlich auch Schwule ein Kind adoptieren oder besser noch eines vielleicht sogar vom besten Freund oder Freundin machen lassen. Nein, lieber Leser, natürlich nicht natürlich, also von Mensch zu Mensch, sondern der darf dann in einem Räumchen mittels Bildchen Gefühle kriegen, die dann gezielt abgestoßen werden um dann gezielt von Menschen in weißem Kittel in ein Empfängermedium (in das dem Körper entnommene Ei) gespritzt zu werden. Künstliche Befruchtung mit viel Liebe, vielleicht noch nicht jetzt aber sicher später für das Kind - hoffentlich.

Es muß ein berauschendes Gefühl für solch einen neuen Erdenbürger sein, zu wissen, Vater und Mutter sind hypothetisch und der Start im Leben begann im Labor. Und nun darf ein solch beflügelter Mensch auch noch mit zwei Frauen (oder zwei Männern) aufwachsen. Toll, sage ich nur und hoffentlich, hoffentlich wird am Ende nicht ein Tollhaus notwendig....

Und richtig frei sind wir ja, seit wir wissen, daß Schwule und Lesben normal sind, zwar nicht biologisch, aber mit so viel Gewalt normal, dass man jetzt sogar vor den Kadi gezogen werden kann, traut man sich etwas anderes zu behaupten. Das nämlich ist seit kurzem gleichzusetzen wie Rassismus und antirassistische Bemerkungen.
Mal so ganz nebenbei ist das ein interessanter Gedankengang. Das bedeutet nämlich im Umkehrschluß, dass Schwule und Lesben als Rassen eingestuft werden. Hups... und mittels neuer Zustimmung aus dem europäischen Parlament (Lunacek-Bericht) sind sie das rein rechtlich auch noch von oben abgesegnet (ich meine nicht eine göttliche Instanz lieber Leser).
Und damit diese im Kern nicht fortpflanzungsfähige Rasse (wie wir wissen geht rein biologisch Männlein/Männlein oder Weiblein/Weiblein nicht) sich auch ordnungsgemäß fortpflanzen darf, dürfen diese eben jetzt auch heiraten, Kinder kriegen (also von anderen halt) und so fort.

Mensch quo vadis?


Man darf die Mehrheit nicht mit der Wahrheit verwechseln.

Jean Cocteau







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