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Trümmerfrauen im 21. Jahrundert

FrauenthemenPosted by Checinski Sun, January 19, 2014 10:43:52
Prolog

Ohje, Männergesellschaft

Wir leben in einer Männergesellschaft sagen viele Frauen voller Bestürzung.

Ich sage: zum Glück!

Ich will kein Haus bauen müssen, Autos reparieren, Bäume fällen oder mich in der Politik oder Managerebene rumschlagen müssen. Ich will auch keine Sanitäranlagen reparieren, in unterstädtischen Kanälen für Ordnung sorgen, den Müll weg fahren oder Mechaniker werden.

Ich bin kein Mann!


Viele Frauen sehen sich in einer "Männerwelt". Und genau das betrachten sie als untragbar.Sie sehen das so, weil sie ihr eigenes Frauenbild nicht mehr wahrnehmen, nicht mehr ausfüllen wollen und meistens auch nicht mehr können.

Sie sehen eine Welt in der Männer „herrschen“ eine Männerwelt also. Was einem als unlieb erscheint möchte man weg haben. Aber sie wollen damit Grenzen überschreiten, ein Land besiedeln, das nicht das ihre ist und never war. Und sie/wir haben es schon betreten und schimpfen über das Nochvorhandensein seiner ureigensten Bewohner. Ein typisch männliches Verhalten liebe Frauen.





Mann oder Frau?

Emanzipation – die Wiedergeburt der Trümmerfrau

Diese Frage stellt sich vorrangig je „zivilisierter“ sich eine Gesellschaft zeigt. Da werden Männer durch einen emanzipatorischen Prozess zu weiblichen Testosteronenträgern und Frauen zu männlichen Machthabern. Gut, vielleicht etwas übertrieben dargestellt. Aber den Kern trifft es allemal.

Den ersten Anstoß in diese Richtung gab es bereits zur Jahrhundertwende des vergangenen Jahrtausends. Um 1900 herum wurden die ehemals kinderreichen Familien immer weniger. Die Industrialisierung brachte nicht nur insgesamt ein weniger beschwerliches Leben mit sich, sie stellte dadurch auch das Thema Kind als Arbeits- und Überlebensfaktor mehr und mehr in Frage. Zunächst in den Städten, später auch auf dem Land setze sich immer mehr die Zweikindfamilie durch. Die damalige Frauenbewegung forderte dabei vor allem Bürgerrechte wie Wahlfreiheit oder auch das Recht auf Bildung ein. Dabei allerdings stellte die Bewegung die traditionelle Rollenverteilung nicht grundsätzlich in Frage. Der zweite Weltkrieg setzte dieser Bewegung ein Ende.

Die Auswirkungen desselben allerdings begünstigten eine erneute Welle der Frauenbewegung, die durch das Buch Betty Friedans („Weiblichkeitswahn“) starken Aufwind erhielt. In den Studentenunruhen der 60er brachten Frauenrechtlerinnen mit Vehemenz hervor, den Belangen von Frauen würde nicht genügend Beachtung geschenkt. Das war seinerzeit sicher nicht von der Hand zu weisen und hat uns Frauen zunächst positive Effekte bis heute gebracht. Allerdings setzten die Kämpferinnen seinerzeit gleich die Rollenverteilung von Mann und Frau in Frage und verteufelten grundsätzlich das Patriarchat. Die Folge: Männer wurden verweiblicht und mussten im Extremfall als Hausmütterchen und Geldverdiener gleichzeitig fungieren. Infolge finden sie sich nur noch schlecht in ihrer ureigensten geburtsrechtlichen Rolle zurecht; Unsicherheit ist die Folge. Frauen wurden im Gegenzug zu männlichen Östrogenträgern und befinden sich nun in der Rolle des Zwitters: Frau muß auch Mann sein. Die großen Scheidungsraten, basierend letztlich auf der Frauenbewegung, ruinierten in den letzten Jahrzehnten das jahrtausende alte und bewährte Gefüge Familie. Ähnlich einem dritten Weltkrieg nur ohne Kalaschnikovs und Säbel. Wieder gibt es Trümmerfrauen. Trümmerfrauen die vor den selbst gestalteten Trümmern ihrer Ehen und Familien stehen. Wieder stehen Frauen ohne Männer da und müssen sich von Sozialhilfe über Doppelbelastung Kind und Heim mit Überlebenstechniken des Geldverdienens über Wasser halten. Sie müssen seelische Trümmer auf dem eigenen Konto sowie das der Kinder irgendwie justieren, was praktisch nie möglich ist. Ruinen, seelische wohin man sieht. Das ist unser Ergebnis fehlgeleiteten modernen Gedankens, wenn Frauen zu Männer werden wollen.

Vor lauter Kampf auf Gleichberechtigung, auf sog. Eigenständigkeit haben sich Frauen auch aus dem sozialen Gefüge und Netz selbst gedrängt. Steht eine junge Mutter heute aus eigenem Verschulden oder das des Mannes mit Kind und Kegel plötzlich alleine da, steht sie ebenso auch vor dem Zwang des Staates (der sich durch die Frauenbewegungen erst in diese Richtung bewegt hatte) ihre Kinder in fremde Obhut geben zu müssen, um selbst Geld zu verdienen. Also letztlich selbst die Männerrolle zu übernehmen. Ein tragendes familiäres Netz ist nicht mehr vorhanden. Das haben, wenn vielleicht auch nicht so gewollt, die Feministinnen der 60er so eingeleitet.

Das familiäre Netz ist durch die Verteufelung des Patriarchats fast völlig zerstört worden. Männer wissen nicht mehr wer sie sind und .........(mehr in meinem Frauen-Buch, erscheint Frühjahr 2014)

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